DAS STATISTISCHE BUNDESAMT

Die Meinungsforschung beruht auf der Analyse von Daten. Dabei wird ein repräsentativer Querschnitt der Bevölkerung befragt; die Befragung findet entweder persönlich, per Telefoninterview oder anhand eines Online-Fragebogens statt und diese Daten werden dann ausgewertet. Man unterscheidet des weiteren zwischen einmaligen und wiederholten Befragungen. Letztere sind Langzeituntersuchungen, die über einen Zeitraum von mehreren Jahren statt finden, um insbesondere etwaige Veränderungen im Meinungsbild genau verfolgen und messen zu können.

Die herkömmliche Face-to-Face-Befragung kommt nicht mehr so häufig vor, der Marktforscher übermittelt seine Daten vermehrt per Laptop an die Institute. Die Online-Erhebungen bestimmen zunehmend das Bild. Laut des Arbeitskreises Deutscher Markt- und Sozialforschungsinstitute (ADM) machen sie gegenwärtig vier Prozent des Umsatzes aus, Tendenz steigend. Dazu kommen in der Regel computergestützte persönliche Interviews („Computer Assisted Personal Interview“, CAPI) und Telefonbefragungen („Computer Assisted Telephone Interview“, CATI).